Unsere Welpen, Aufzucht und Prägung

Tyga vom Lindelbrunn

Wenn eine unserer Hündinnen belegt ist, ändert sich für unser „Mädchen“ zunächst einmal gar nichts. Wir leben mit unseren Hunden im Haus und nutzen unsere Zwinger nur zeitweise (z. B. zum Abtrocknen bei Schlammwetter, wenn wir nicht Daheim sind oder bei größeren Feierlichkeiten im Haus).

 

Da dies so ist, gibt es natürlich auch keinen Grund, unsere Hündin zum Werfen in einen Zwinger oder in unser Welpenhaus zu bringen.  

Tyga mit den "C´s"

Etwa zwei bis drei Wochen vor dem zu erwartenden Wurftermin stellen wir die Wurfkiste ins Wohnzimmer, damit die trächtige Hündin sich daran gewöhnen kann. Wenn es dann soweit ist, kommen die Welpen also bei uns im Haus zur Welt. Für uns ist es sehr praktisch, sowohl die Mutterhündin, als auch die Kleinen direkt bei uns zu haben, denn so haben wir immer ein Auge auf alles. In der ersten Lebenswoche kommt ein Zuchtwart des Pinscher-Schnauzerklubs zu seinem ersten Besuch und kontrolliert sowohl den Zustand der Mutter, als auch den der Welpen. Er ist auch der erste (und bis zur dritten Lebenswoche der einzige) Außenstehende, der Zugang zu Mutter und Kindern bekommt.

 

Innerhalb der ersten drei bis vier Lebenswochen machen die Welpen eine enorme Entwicklung mit; es öffnen sich die Augen und Ohren, die ersten kleinen Steh- und Gehversuche werden gemacht und schon bald wird die erste feste Nahrung gefressen.  

Wenn es erst so weit ist, wird es Zeit für den Auszug ins „Welpenhaus“, denn die kleinen Riesen sollen ausreichend Möglichkeit bekommen, die neuen Fähigkeiten zu entwickeln und die Umwelt mit allen Sinnen kennen zu lernen.

Alpia und Amigo

In unserem Garten befindet sich also unser „Welpenhaus“, ein fest gemauertes kleines Haus; natürlich mit Heizung, Licht, fließendem Wasser und einem sicher umzäunten Auslauf.

Bonnie

Selbstverständlich bedeutet dieser Umzug nicht, dass wir nun die Welpen „aus dem Haus“ und damit auch „aus dem Sinn“ haben; ganz im Gegenteil:

die richtige Arbeit für den Züchter fängt jetzt erst an!!

Bunny

Mit zunehmendem Alter wird es immer wichtiger, die Welpen den verschiedensten optischen und akustischen Reizen auszusetzen. Hierzu haben die jungen „Engelsköter“ reichlich Möglichkeiten. Im Welpenhaus läuft tagsüber ein Radio und der Auslauf ist mit einer Vielzahl an Spielzeugen, Zerrlappen und Geräten wie Tunnel, Sandkiste, Rampen und -je nach Witterung- Wasserbecken ausgestattet. Da ein Teil des Auslaufes auch überdacht ist, können die Welpen auch bei nassem Wetter draußen toben, wobei sich die Kleinen auch von richtigem „Sauwetter“ nicht abhalten lassen.  

C-Wurf

Das alles ist natürlich nicht so wichtig wir ständiger Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen. Nicht nur wir als Züchter sind hier gefordert, auch die Besucher der verschiedenen Welpeninteressenten sind wichtig.

Nach einiger Zeit sind auch Ausflüge in den großen Garten oder an den Bach und in die nähere Umgebung angesagt. Auch hier haben die Kleinen jede Menge Gelegenheit, die „große, weite Welt“ zu erkunden.

Nach Vollendung der achten Lebenswoche kommt der Zuchtwart zur sogenannten „Endabnahme“ und kontrolliert, ob alle Welpen ordnungsgemäß entwurmt, geimpft und mit Mikrochip gekennzeichnet wurden. Außerdem wird das korrekte Milchgebiss und bei Rüden das Vorhandensein beider Hoden geprüft. Doch auch der Allgemeinzustand der Hunde wird werden überwacht und auf dem Zuchtwartbericht vermerkt.

B-Wurf

Egal, ob ein junger Riese „in den Sport“ gehen soll, oder ob es „einfach nur“ ein Familienhund sein soll, wir laden nicht nur Sie ein, uns kennenzulernen, auch wir möchten uns ein genaues Bild von Ihnen machen, um zu sehen, wohin „unser“ Hund kommen soll.

Wir geben uns bei der Auswahl der Deckrüden und bei der Aufzucht und Prägung sehr viel Mühe und erhoffen uns daher auch, dass die Hunde vom Engelskotten ein passendes Zuhause bekommen.

Bitte bedenken Sie, dass Sie sich bei uns für einen Riesenschnauzer aus Kör- und Leistungszucht entscheiden. Diese Entscheidung bedeutet auch, dass ein gewisses Maß an Erziehung und Ausbildung unumgänglich sein wird, auch wenn Ihr Hund keine Prüfungen ablegen soll. Der PSK ist Ihnen mit seinen vielen Ortsgruppen bei der Ausbildung gern behilflich.